Archive for the ‘Part 1’ Category

Frohe Weihnachten…

Mittwoch, Dezember 22nd, 2010

Nachdem wir den ersten Teil der Dienstreise abgeschlossen haben und zum Teil wieder zu Hause angekommen sind, geht es erst in der 2. Januar Woche weiter. Nur noch kurz ein paar Sätze zur Rückreise. Kurz bevor wir in Singapur ins Flugzeug einstiegen, erhielt ich eine SMS:“Ihr Flug von Frankfurt nach Hamburg wurde annuliert. Mit freundlichen Grüssen, Ihr Lufthansa-Team“. Als wir Frankfurt dann erreicht hatten und einen Flughafenmitarbeiter nach unserem Gepäck befragten, gab er uns die Auskunft, dass das erst „raus kommen“ würde, wenn es vom Schalter aus frei gegeben worden ist. Wir also zum Schalter bzw. in die 200m lange Schlange um weitere Informationen zu erhalten. Nach ca. 3 Stunden hatten wir den Schalter erreicht. Auf die Frage, ob wir unser Gepäck bekommen könnten, bekamen wir die Antwort: „Das dauert 8 Stunden“. Aber wir könnten ein Formular ausfüllen und dann würde uns unser Gepäck zu geschickt. War noch das Problem, dass wir noch nach Hamburg mussten. Von Bahnfahrten rät die Bahn zur Zeit selbst ab und Mietwagen waren am Flughafen nicht zu bekommen. Einzig bei SIXT am Frankfurter Hauptbahnhof sind wir fündig geworden und konnten einen der letzten Mietwagen ergattern. Leicht bekleidet (T-Shirt und Laufjacke bzw. T-Shirt und Oberhemd) ging es bei Temperaturen unter Null mit dem Taxi zum Frankfurter Flughafen und von dort mit dem Auto Richtung Hamburg. In Höhe Hannover fror bei -7,5 Grad Aussentemperatur unsere Wischwasseranlage ein. Wir holten uns einen Glasreiniger an der Raststätte, nachdem alle Versuche die Anlage zu enteisen scheiterten, und hielten in regelmässigen Abständen, um die Scheibe wieder zu reinigen. Gegen 18:00 Uhr war ich dann endlich müde zu Hause angekommen.

Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2011.

im Zeitraffer…

Freitag, Dezember 17th, 2010

Da wir hier nunmal hauptsächlich arbeiten und trotzdem einiges unternehmen, finde ich nicht mehr genug Zeit hier alles angemessen zu dokumentieren. Daher fasse ich die letzten Unternehmungen mal in diesem Bericht zusammen. Am Sonntag nachdem Chinatownausflug bin ich auf dem Rückweg noch kurz in eine Shopping-Mal rein. Eigentlich wollte ich die Preise von Elektronikartikeln mit den Preisen in Deutschland vergleichen. Nur hatte ich wohl das falsche Shopping-Center erwischt. Denn hier waren keine Shopper unterwegs, sondern überall standen Leute rum und lasen teilweise Zeitung, die mir nicht spanisch sondern indisch vor kamen. Auch die Cafes waren voll. Meine erste Annahme war, dass die Leute wegen der Hitze im Shopping Center weilten. Diese Annahme wurde auf Nachfrage bei einem Mitarbeiter der gastgebenden Firma nur zum Teil bestätigt. Es handelt sich bei einem Grossteil der Leute um Gastarbeiter, die nur Sonntags frei haben und sich dann unter anderem in den Shopping-Center treffen.

Für Montag hatten wir uns vorgenommen eine weltweit agierende Cafe-kette zu besuchen. Dort bestellten wir sogleich ein bekanntes Gericht. Danach deckten wir uns erstmal mit Kleidung ein. Ich habe mir zusätzlich eine Fleecejacke zugelegt, um den Temperaturen in Deutschland etwas entgegen zu setzen.

Shopping ist hier überhaupt ein Thema an dem  es nicht vorbei geht. Zum Beispiel das Shopping-Center Marina Bay. Direkt vor meinem Lieblingsgebäude, dem Casino und Hotel mit dem Sky Park in 200m Höhe. Den Ausblick möchte ich mir nochmal geben. Zurück zu den Shoppinggelegenheiten. … Es geht doch erst morgen weiter. Jetzt geht es erstmal zum Essen …

Chinatown

Dienstag, Dezember 14th, 2010

Am letzten Sonntag hatte es sich einer der Mitarbeiter, der gastgebenden Firma, nicht nehmen lassen, uns in Singapur eine Führung zu geben. Eugene (hier mit Thomas am Treffpunkt) holte uns mit dem Auto ab und es ging zunächst Richtung Chinatown. Im Viertel Chinatown zeigt sich die Lebensweise der grössten Volksgruppe Singapurs nicht nur in der ursprünglichen Form, sondern zum großen Teil auch für Touristen aufgepeppt. Mit anderen Worten, das Viertel hat sich dem Touristenstrom angepasst, wie anhand der vielen Nippesbuden zu sehen ist. Selbst eine Wurstbude mit verschiedenen Sorten Bratwürsten war anzutreffen. Wohl eher ein atypisches Merkmal für chinesische Esskultur oder wurde die Bratwurst doch in China erfunden? Als erstes ging es in einen chinesischen Tempel. Der Kenner mag mir nachsehen, dass ich hier nur einige visuelle Eindrücke darstelle (Bild1, Bild2, Bild3, Bild4, Bild5, Bild6, Bild7, Bild8, ) und mich nicht auf das Glatteis begebe mich in den Details zu verstricken. Wie bereits angedeutet, wurden alle chinesischen Feinheiten diskutiert, bevor es noch zu einem indischen Tempel ging. Dieser Tempel durfte nur von aussen fotografiert werden. Es sei denn, man war bereit, einen nicht unerheblichen Obulus zu zahlen. Wir waren nicht bereit! Zwischenzeitlich probierten wir noch eine Besonderheit, die vornehmlich zum chinesischen Neujahrsfest kredenzt wird: Bakkwa. Dünne trockene süss salzige Scheiben Schweinefleisch, die nach dem Grillen mit der Schere von jeglicher Kruste befreit wird. Danach besuchten wir noch ein Museum, welches die Kultur Singapurs zeigte. Hier traf ich unerwartet einen alten Bekannten. Was ich schon immer wissen wollte, was heisst RÖV (kleiner Tipp: ist bei den Flachbildschirmen kein „Muss“ mehr)? Sachdienliche Hinweise werden entgegen genommen…

Was vorher geschah…

Sonntag, Dezember 12th, 2010

…steht hier.

Sentosa

Sonntag, Dezember 12th, 2010

Heute am Samstag hatten wir uns einiges vor genommen. Endlich wollten wir uns mal die gepimpte Insel Sentosa ansehen. Früher war hier ein kleines Fischerdorf und englische Befestigungsanlagen. Ende der 1970’er wurde Sentosa dann zu einer Spass- und Badeinsel umgebaut. Ein Mischung aus Disneyland, tropisches Paradies und Ferienkolonie. Wir wollten schon um 08:00 Uhr starten, um vor den Massen dort zu sein. Wir hatten gehört, dass an diesem Samstag dort das „ZookOut“ (Beachparty, an verschiedenen Locations der Insel bzw. überall auf der Insel, da sie eher klein ist)  stattfinden sollte und das noch einmal mehr Massen anziehen würde als gewöhnlich dort sind. Hinüber wollten wir mit dem Cablecar  (der Seilbahnverbindung zur Insel). An der uns empfohlenen Endstation Harbour Front der MRT fragten wir dann einen Sicherheitsmann, wo denn die nächste Cablecarstation wäre. Der erwiderte: „Quite far away“ , ob wir denn wirklich zu Fuss dort hin wollten. Er meinte wir sollten in den oberen Bereich der angeschlossenen Shopping Mal von Harbour Front gehen und dort fragen. Wir gingen raus und konnten die Seilbahn sehen. Der Anfangspunkt schien wirklich noch weit zu sein. Als wir keinen direkten Weg finden konnten, nahmen wir ein Taxi. Der Fahrer meinte nur ganz trocken, wir seien doch schon an der nächsten Cablecarstation. Nun gut 1:0 für ihn. Aber das musste er nicht wissen. Auf seine Frage hin, ob wir am Startpunkt der Bahn einsteigen wollte, erwiderten wir sofort:“ Ja, genau dort wollten wir einsteigen“. Nagut 1:1, gerade nochmal gerettet. Er fuhr uns auf einen Berg „Mount Faber“ – und es ging los. Die Aussicht war grandios. Die Shopping Mal an der MRT-Station Harbour Front. Im Hintergrund die Hafenanlagen. Ein Blick zurück und Richtung Westen. Sentosa von oben. Thomas ganz entspannt. Der „Ur“-wald auf Sentosa. Als wir angekommen waren, mussten wir durch einen Souvenirshop. Draußen verschaften wir uns erstmal einen Überblick auf der Karte. Weiter ging es vorbei an den Merlion (Singapurs Wahrzeichen) und der üppigen Flora über kitschige Wege zum Wasser mit den wartenden Schiffen am Ende der meist befahrenen Wasserstrasse der Welt – der Malakka Strasse. Ein erster Blick auf den Strand und dann der Gang zum südlichsten Zipfel des asisatischen Kontinents. Der Strand sollte dann auch das Ziel des heutigen Tages bleiben als Belohnung für die Arbeit der letzten Wochen…